Ana und Zak – Rezension

Hey und willkommen zu dieser neuen Rezension! Haben wir eigentlich Nerds unter uns? Schreibt es mir doch gerne in die Kommentare! Und jetzt, viel Spaß!

Inhalt:

Ana und Zak leben auf zwei verschiedenen Planeten – bis zum ersten Kuss.

Ana und ihr jüngerer Bruder Clayton nehmen an derselben Quiz-Meisterschaft in Seattle teil wie Zak. Alles könnte gut sein, doch Mastergenie Clayton entwickelt sich zum kleinen Aas und haut heimlich abends vom Turnier ab, um sich auf der nahe stattfindenden großen Science-Fiction-Comic-Convention zu amüsieren. Für Ana und Zak, die ihn finden müssen, bevor der Morgen graut (alles andere hätte furchtbare Konsequenzen) beginnt eine Nacht zwischen Orks, Bogen schießenden Amazonen und wild gewordenen Wikingern. Eine verrückte Nacht, in der beide über sich hinauswachsen, ihre Masken fallen lassen sich zum ersten Mal so sehen, wie sie sind: verletzlich, wütend, voller Leben und randvoll mit Gefühlen füreinander.

 

Allgemeines:

  • Titel: Ana und Zak
  • Originaltitel: The Improbable Theory of Ana und Zak
  • Autor/in: Brian Katcher
  • Reihe: /
  • Preis: 14,95€
  • Verlag: dtv
  • Cover: Klappbroschur
  • Seiten: 314
  • Genre: Romance
  • Goodreads-Durchschnitt: 3,74 Sterne
  • ISBN: 978-3-423-65025-0

Meinung:

  • COVER: Ganz kurz. Es gibt Schlimmere, aber warum verändern deutsche Verlage immer die Cover von englischen Büchern, wenn alle anderen Länder – alle – das Originalcover übernehmen?? Haben wir irgendein Gesetz, dass uns nicht die Rechte dafür gibt? Ich meine, es gibt so viele Beispiele für furchtbare deutsche Cover. Wie auch immer, ich finde das deutsche Cover von Ana und Zak nicht hässlich, aber das englische (oder weltweite!) ist einfach hübscher. Mir und eine Freundin ist übrigens aufgefallen, dass die kleine Pixelfiguren gar nicht zueinander können. Das ist traurig. Aber die Farben sind hübsch und die Figuren sind echt niedlich – wie aus einem Indie-Spiel gesprungen.

 

  • KLAPPENTEXT: Ähm. Habe ich mich für heute schon genug über die Unterschiede zwischen deutschen und englischen Büchern aufgeregt. Ich denke nicht. Also, englische Klappentexte machen dich neugierig, sind aber immer kurz (oder viel zu lang, aber doesn´t matter right now) und geben keine große oder gar keine Infos über den Plot. Und dann gibt es deutsche Klappentexte und in denen wird so gefühlt alles gespoilert. Ich meine, bitte, warum ist in diesem Klappentext dieses „Ana und Zak leben auf zwei verschiedenen Planeten – bis zum ersten Kuss.“ ??? Niemand muss wissen, dass es eine solche Love-Story wird. Niemand muss so gespoilert werden. Es reicht, dass der eigentliche Klappentext schon so extrem viel verrät. Außerdem klingt der Klappentext noch nicht mal sonderlich ansprechend.

 

  • PROTAGONIST/IN UND CHARAKTERE: Es gibt drei Hauptcharaktere. Zak, Ana und Clayton. Davon sind mir zwei sympathisch und zwar Zak und Ana. Ich kann mit Clay nichts anfangen. Ich meine, ich bin in seinem Alter, ich bin relativ gut in der Schule (ohne jetzt eingebildet wirken zu wollen), ich habe zum Glück bessere Umstände, aber so wie er lebt und agiert, geht er mir nur auf die Nerven. Zak wird irgendwie auf dem Klappentext als Mädchenschwarm hingestellt, was völliger Blödsinn ist. Mädchenschwarm im gewöhnlichen Sinne, an wen denkt man da? Hardin aus After, Kaden aus Begin Again oder Reed aus der Paper-Reihe. Aber auf keinen Fall Zak. Er ist nett, charismatisch und der Nerd schlechthin. Er ist auch echt sympathisch und ich mag seine Charakterentwicklung. Ana hingegen war mir anfangs super unsympathisch. Sie war mir zu akribisch, perfektionistisch und rechthaberisch. Und dann ist mir etwas aufgefallen: ich bin eigentlich genauso. Nachdem mir das klargeworden ist, ist mir auch Ana sympathischer geworden. Ihr Charakter-Development ist auch super und ich bin froh, sie noch lieben (ist ein bisschen übertrieben, aber jedes andere Verb klingt doof) gelernt zu haben. Alle anderen Personen waren oberflächlich, uninteressant und/oder nicht wichtig.

 

  • GESCHICHTE: Auch hier passt das Wort „niedlich“ ziemlich gut. Ich mochte die Geschichte, sie war nicht zu langsam oder zu schnell oder zu langsam erzählt, der Schreibstil von Katcher war angenehm und flüssig. Wenn ich darüber nachdenke, dass dieses Buch vom Prinzip her an nur einem einzigen Tag spielt, bin ich jedes Mal wieder überrascht, wie viel Input doch darin ist. Versteht mich nicht falsch, es ist keine schwere Lektüre, es ist nur so extrem viel passiert. Das eine Ereignis war gerade so irgendwie vorbei, da begann das nächste und so weiter und so fort. So viele Dinge sind in diesen 314 Seiten passiert, dass ich sie euch nicht alle aufzählen könnte. Der Plot hat Spaß gemacht und ich habe auch mitgefiebert, allerdings muss ich sagen, dass die Sache mit Clayton nicht gut gelöst ist. Ansonsten bin ich auch mit dem Ende ziemlich zufrieden und habe – nach einem Tag und 80 Seiten – dieses Buch hiermit für mich abgeschlossen.

 

Punktezusammenfassung:

  • Cover: 3,5 von 5 Lesezeichen
  • Klappentext: 3 von 5 Lesezeichen
  • Charaktere: 4 von 5 Lesezeichen
  • Geschichte: 4,5 von 5 Lesezeichen
  • Insgesamt: 15 von 20 Lesezeichen
  • Goodreads-Bewertung: 3,75 Sterne

Fazit:

Ana und Zak ist ein super süßes, nicht zu anstrengendes Buch für Zwischendurch. Es entführt in eine abgefahrene und interessante Welt, von der, zu mindestens ich, man überrollt wird – und das im guten Sinne. Mit Ana und Zak lernt man sympathische und authentische Protagonisten kennen, mit denen man mitfiebert und sich freut und leidet. Für alle Fans von leichter Lektüre, bei der man nicht groß nachdenken muss.

Lots of Love <3

Nele

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