Lucrum – Rezension

Hey und herzlich willkommen zu einer neuen Rezension am letzten Tag für dieses Jahr 2016! Dieses Mal zu Lucrum, dem ersten Band der Sonne-Mond-Saga von der allerliebsten Anika Ackermann! Viel Spaß beim Lesen!

Inhalt:

Was bleibt, wenn sich alles verändert? Wenn du dich veränderst?

London, 2050: Die Feuer des Dritten Weltkriegs sind noch nicht erloschen, als sich der Kampf um die Vorherrschaft der Stadt zwischen Schattenbrüdern und Lichtrittern zuspitzt. Die siebzehnjährige Emma kämpft gemeinsam mit den Schattenbrüdern gegen die Loge des Lichts, bis ihr bester Freund Liam plötzlich verschwindet und sie die Bruderschaft dahinter vermutet. Gemeinsam mit dem vorlauten Formwandler Timotheus und dem schönen, aber streitlustigen Lichtritter Noah versucht sie, die Wahrheit herauszufinden – und gerät in einen jahrhundertealten Konflikt.

Emma war die Finsternis, Noah war das Licht. Sie waren wie Sonne und Mond, zwischen denen mehrere hundert Millionen Kilometer ENtfernung lagen. Sie lebten in verschiedenen Welten. Dennoch – und das musste Emma sich widerwillig eingestehen – hatte sie mehr als einmal an Noah gedacht.

(Lucrum, Seite 135)

lucrumAllgemeines:

  • Name: Lucrum (Sonne-Mond Reihe #1)
  • Autor/in: Anika Ackermann
  • Preis: 13,99€
  • Verlag: (Amazon) SelfPublishing
  • Cover: Paper-Bag
  • Seiten: 427
  • Genre: Romantasy
  • Goodreads-Durchschnitt: 4,29 Sterne
  • ISBN: 978-1-52345-633-8

 

Meinung:

  • Cover: Ein echter Hingucker, meiner Meinung nach! Ich habe es nämlich nur auf einem Instagram Bild gesehen und musste unbedingt danach googlen, weil es so toll aussieht. Ein Pluspunkt für mich ist einfach auch, dass da Bauwerke aus London drauf sind und wer mich kennt, weiß, dass ich ein London-Fan bin! Und wer mich ein bisschen besser kennt, weiß außerdem, dass ich den Mond der Sonne immer vorziehen (ich weiß, ohne das eine, wäre das andere nicht möglich blablabla, mir geht´s ums Aussehen und Charakter und so) würde, weswegen ich dieses Cover noch besser finde. Lucrums Umschlag stimmt auch gut auf die Geschichte ein, wenn ihr mich fragt. Anika hat sich sowohl hier als auch bei Damnum (Sonne-Mond Reihe #2) extrem viel Mühe mit den Covern gegeben und das merkt man und das hat ein Lob verdient: Hast du gut gemacht, Anika 😀

 

  • Klappentext: Hat mich, nachdem ich das so schön gegooglet hatte, weil ich das Cover interessant fand, noch ein bisschen weiter davon überzeugt, dass ich dieses Buch brauche (wir sehen ja, wo wir jetzt stehen, right?). Er beginnt mit einer Frage, die man sich selbst sicher mindestens einmal stellt, oder? Außerdem spielt es in einem Szenario, dass man sich lieber nicht vorstellen will (denn ist gar nicht mal sooooo unwahrscheinlich (nicht das ich irgendwas erhoffen würde! Niemals! Krieg ist eine der schlimmsten Dinge, die es hier auf unserem Planeten gibt!), zwar nicht in dieser fantastischen Ausführung aber na ja): dem dritten Weltkrieg. Beziehungsweise danach – es ist rum wie num, dass was diesen Klappentext weiter spannend macht, ist das Erwähnen der zwei wichtigen Parteien in diesem Buch (Schattenbrüder und Lichtritter), aber ihr habt ihn ja selbst gelesen und könnt mir absolut in jedem Punkt vollkommen zustimmen, richtig? ;D #KAPPA (für die, die´s nicht verstanden habe: das war Ironie ^^)

 

  • Protagonist/in & Charaktere: Emma, Liam, Noah, Ava, Timotheus, und alle andere sind so so tolle und gut ausgearbeitete Personen, die man mehr oder weniger schnell ins Herz schließt. Anika selbst beschreibt Emma (zum Anfang jedenfalls) als unbequem, was ich nicht wirklich so empfunden habe, aber sie ist halt eine blutrünstige, abgebrühte Kriegerin und könnte deswegen als unbequem beschrieben werden. Ich habe übrigens etwas Zeit gebraucht um mit ihr warm zu werden, aber sobald das geschafft war, war ich auch richtig in der Geschichte drin und konnte mit Emma fühlen. Mit Timotheus, einer der ersten Charaktere die man neben Emma kennenlernt, kann ich mich persönlich am besten identifizieren: er ist vorlaut, stur, aber trotzdem ein schlaues Köpfchen, dass gerne mal sagt, was er denkt (a.k.a. kein Blatt vor den Mund nimmt), was die Geschichte ein wenig auflockert. Ein weiterer wichtiger Charakter ist natürlich Liam. Meiner Meinung nach, hört man zu wenig von ihm, als dass ich jetzt sagen könnte: Liam ist mein Favorit! (Auf keinen Fall, denn leider kann ich den besten Freund der von Anfang an da ist nie leiden) Oder, dass ich ihn halt nicht mag (wobei ich gestehen muss, dass die Tendenz nach dem ersten Band dahingeht). Über Gentleman und Master kotz´ ich mich ein anderes Mal aus, ja? Jetzt zu den Leuten aus der Loge: gehen wir von „kann ich gar nicht leiden“ zu „mag/liebe ich“, okay? Also, ich kann Gabryella überhaupt nicht leiden, ich meine, ja natürlich wird man in diese Position gerückt, weil man ja mehr oder weniger aus Emmas Sicht liest, aber auch so würden mir Leute mit solchen Charakterzügen verdammt auf den Nerv gehen. Jetzt würde erstmal lange Zeit nichts kommen und dann Ava. Aus diesem kleine Wesen (ich sage jetzt mit Absicht nicht, was sie ist) werde ich einfach nicht schlau: ich weiß noch nicht mal, ob ich jetzt, was Ava angeht, auf Noahs oder auf Emmas Seite stehe… Ich hoffe, dass auf sie im zweiten Band nochmal ein besonderes Augenmerk gelegt wird ^^. Zwei Personen noch, dann haben wir´s für diese Kategorie. Also, am zweitmeisten mag ich Noah. Das wird viele, die das Buch schon gelesen haben wundern, weil Noah nun mal der Protagonist ist und mit Emma im Vordergrund steht, aber ich mag Logan, also Noahs besten Freund am liebsten, weil der eben nicht wie Noah mehr oder weniger dieser einen Sache blind hinterherrennt, sondern skeptisch hinterfragt und auch Emma nicht auf Anhieb traut. Trotzdem steht er zu Noah und hilft seinem besten Freund, obwohl er die Gefahren genau kennt und das, finde ich, ist heldenhaft 😀 Super tiefgründig sind alle aber noch nicht (und nein, dass widerspricht sich nicht mit meiner Anfangs-Aussage, dass das alles gut ausgearbeitete Charaktere sind!), finde ich. Klar gibt es diesen Leitfaden der Story und die damit verbundene Geschichte, aber über die Hintergründe der Einzelnen erfährt man so gut wie nichts (Emma ausgenommen).

 

  • Die Geschichte: Okay, so gefühlt habe ich eben schon alles gesagt, was ich sagen darf, aber wozu habe ich diese Kategorie hier, wenn ich sie nicht nutze, right? Also, wie schon erwähnt, musst ich mich erstmal kurz an Emma und die Geschichte gewönnen, als ich das aber geschafft hatte (nach ca. 70 Seiten würde ich sagen), war die Geschichte echt super (in diesen 70 Seiten habe ich übrigens die ganze Zeit darauf gewartet, dass Liam endlich entführt wird und sie auf den geheimnisvollen Lichtritter trifft. Erst hinterher ist mir aufgefallen, wie wichtig dieser Teil davor doch war…)! Als Noah dann da war und die Geschichte ins Rollen gekommen ist, war ich wirklich hingerissen und es hat super viel Spaß gemacht diese Personen durch diese Zeit zu begleiten! Und (abgesehen davon, dass Anika ganze Arbeit geleistet hat, und das Buch klasse ist) unsere liebe Autorin kann eine Sache ganz besonders gut: Cliffhanger! Ich meine, willst du mich auf den Arm nehmen? Da fiebere ich dieses komplette Buch so mit und dann lässt du mich einfach so stehen? Ich war ein wenig geschockt (und muss während ich das jetzt schreibe, hoffen, dass ich Damnum zu Weihnachten bekomme)… An alle, die jetzt Lust auf Lucrum bekommen haben (was vollkommen verständlich ist), hier noch eine kleine Info am Rande: die Inhalte von Lucrum neigen sehr oft dazu sehr brutal zu sein (well, es geht indirekt um Krieg, aber ich wollte euch vorgewarnt haben, denn mir war es an der ein oder anderen Stelle zu brutal.) Die Liebesgeschichte die aufkommt hat mir auf gut gefallen, auch die Art mit der Emma auf diese eine Situation reagiert hat. Emmas Besonderheit (oder die Besonderheiten im Allgemeinen) waren meiner Meinung nach eine super Idee, die sich immer sehr realistisch in den Verlauf eingefügt hat.

Punktezusammenfassung

  • Cover: 5 von 5 Lesezeichen
  • Klappentext: 4,5 von 5 Lesezeichen
  • Charaktere: 4 von 5 Lesezeichen
  • Geschichte: 4,5 von 5 Lesezeichen
  • Insgesamt:18 von 20 Lesezeichen
  • Meine (Goodreads-)Bewertung: 4,5 Sterne

 

That´s it. Mehr habe ich tatsächlich nicht zu diesem Schmuckstück zu sagen (wobei mir wahrscheinlich wie immer hinterher noch weitere 1.000 Dinge einfallen, die hier rein gemusst hätten…)! Wie vielen von euch aber sicher aufgefallen ist, habe ich in dieser Rezension sehr viel über Anika Ackermann selbst geredet (und das fällt mir gerade beim Nochmal-drüber-lesen auf) habe, was daran liegt, dass Anika und ich uns schon ein bisschen über Instagram geschrieben haben und sie mir wirklich super sympathisch vorkommt… Die Passagen über sie haben sich also mehr oder weniger von selbst eingeschlichen… Kommt auch mal vor ^^‘

So, dass war´s jetzt aber wirklich! Ich wünsche euch allen noch einen wunderschönen Tag, einen guten Rutsch ins neue Jahr 2017, feiert schön und verletzt euch nicht an den Böllern

and keep reading!

Nele :3

P.S.: Guckt bei Anika vorbei! (Instagram, Blog)

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